ZIA produziert „Fake News“ um die Klarstellung der Störung der Geschäftsgrundlage zu verhindern

In seinem zweiten offenen Brief an den Präsidenten des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Dr. Andreas Matt-ner, hält Hotelunternehmer Dirk Iserlohe dem Verband er-neut den Spiegel vor: „Die Pressemitteilung vom heutigen Tag ist ein weiteres Beispiel einer brutalen, unerbittlichen Lobbyarbeit“, so Iserlohe in seinem Schreiben. Diese fal-sche Einstellung werde sich laut Iserlohe jedoch am Ende für den Verband nicht auszahlen. Der ZIA würde damit Schiffbruch erleiden, was nur dazu führen würde, dass die Verbandsmitglieder mit einem schwächeren Vermögen aus der Krise gehen.

Iserlohe wirft Mattner vor, dass er sich weder mit den beiden Hauptgeschäftsführern der Hotelverbände – Ingrid Hartges (dehoga) und Markus Luthe (IHA) – hinsichtlich der Über-schrift seiner Presse-Erklärung „Lediglich bei zehn Prozent der Gewerbemietverhältnisse Einigung offen“ ausgetauscht hat, noch bei ihm selbst Rat dazu gesucht habe.

Der Dorint Aufsichtsratschef stellt weiter fest, dass wenn man die angebliche Statistik des ZIA untersucht sofort auf-fällt, dass von den Verantwortlichen weder Hotels und Gast-ronomie-Betriebe, die Event- und Messebranche, noch wei-tere Branchen befragt worden sind. Eben genau die Unter-nehmen, die mit Miet- und Pachtansprüchen durch die Zeit der Restriktionen belastet sind. „Daraus resultiert, das die Bezugsgröße der Statistik des ZIA schlichtweg falsch ist“, schreibt Dirk Iserlohe.

Er wehrt sich weiter gegen den erneut in äußerster Härte vorgetragenen darwinistischen Ansatz des ZIA-Präsidenten und möchte von ihm wissen, woher er denn eigentlich seine Pandemie-Erfahrungen nimmt. Iserlohe fragt in seinem Schreiben offen: „Warum scheuen Sie sich eigentlich davor, dafür einzutreten, dass der Gesetzgeber seine Fehlausrich-tung korrigiert?“ Er führt weiter aus, dass sich der Verband, wenn sich doch schon fast alle geeinigt haben, doch keine Sorgen um die – aus Verbandssicht – unbedeutende „Restmenge“, zu machen brauche. Der ZIA könne sich also ruhig weiter als Verband des frühzeitlichen Kapitalismus ou-ten. Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat der Dorint Hotelgruppe fühlen sich weder durch den ZIA würdig vertre-ten, noch werde man sich mit solch egozentrisch, ja rüden Gebaren im wirtschaftlichen Umfeld identifizieren!

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